Die Ausstellung fragt, was sich in den Räumen tut, die wir nicht durchschauen – gesellschaftlich, politisch, seelisch. Wie geht es weiter, von Raum zu Raum, von Gegenwart zu Zukunft? Was wohnt unter der sichtbaren Oberfläche? Die Ausstellung lädt dazu ein, sich diesen Fragen ohne vorgefertigte Ordnung zu stellen – inmitten eines lebendigen Geflechts aus Bildern, die gemeinsam eine vielstimmige Topografie des Ungewissen bilden.
sie tanzen
im verborgenen
ich habe
MAUERN
gebaut
doch sie atmen
durch die ritzen
in räumen
die kein licht brauchen
wenn alles
wenn alles
schweigt
sie flüstern
in einer sprache
die ich nur im traum verstehe
sie tanzen
still
still
still
still
still