Der menschliche Körper als zentrales Thema, vor allem der weibliche hat mich schon immer fasziniert. Unter der Oberfläche, die durch äußere Maßstäbe gekennzeichnet ist, entdeckt man den wahren Menschen. Es heißt, "Kleider machen Leute". Dabei neigt der Mensch dazu, sich hinter seinen Kleidern zu verstecken. Ich versuche in meinen Arbeiten, an den Kern heranzukommen, in dem ich die äußere Hülle weglasse. Auch deswegen ist für mich die regelmäßige Arbeit mit lebenden Modellen von grundlegender Bedeutung um zu lernen und zu verstehen. 

 

Im Rahmen meines Arbeitsaufenthaltes im internationalen Keramikforschungszentrum Guldagergaard in Dänemark ist eine Serie von neun Skulpturen zum Thema Frauenleben entstanden, von denen vier auf den folgenden Seiten zu sehen sind.